NFTs: Eine Chance grenzenloser Freiheit

Ursprünglich kritisch beäugt, gelten Non-Fungible Tokens, kurz NFTs, heutzutage als absoluter Gamechanger am digitalen Kunstmarkt. Wer hier investieren möchte, kommt an ihnen nicht mehr vorbei. Genau wie Bitcoins und andere Kryptowährungen basieren sie auf der Blockchain-Technologie, in der Regel auf jener von Ethereum. 

Ganz im Gegensatz zu den Kryptowährungen sind sämtliche NFTs aber einzigartig und durch keinen anderen Token zu ersetzen. Für Inhaberinnen und Inhaber von Kryptowährungen gäbe es keinen Unterschied, wenn man ihre Coins durch andere ersetzen würde - vorausgesetzt, die Anzahl stimmt. Aus diesem Grund sind NFTs für eine Vielzahl an Künstlerinnen und Künstlern ein bedeutender Wegweiser in eine Zukunft voller kreativer und gleichzeitig finanzieller Freiheit.


Wieso NFTs aus dem virtuellen Kunstmarkt nicht mehr wegzudenken sind:


Der Unterschied zwischen einem Non-Fungible Token und einem Fungible Token liegt in der fehlenden Einheit. Der Wert eines NFTs ist individuell und kann z. B. mit einem Kunstwerk verglichen werden. Zwar besteht die Möglichkeit, dieses zu fotografieren oder zu kopieren, das Original ist und bleibt aber das unangefochtene Original. Dank dieser Gemeinsamkeit ist der virtuelle Kunstsektor mit seinen vielfältigen Sammlermöglichkeiten der beliebteste Einsatzbereich von NFTs. 

Wer bei Kunst nur an Bilder oder Animationen denkt, liegt falsch. Längst hält der Markt auch virtuelle, im Metaversum befindliche Immobilien bereit. Wie im realen Immobiliengeschäft kannst du entweder ein bereits bestehendes Haus kaufen oder neues Land erwerben und eine neue Immobilie bauen. Kurz gesagt: Das virtuelle Land gibt dir die Möglichkeit, eine Immobilie ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen zu entwickeln und sie bei Bedarf einfach wieder zu verkaufen. 

Eine weitere Gemeinsamkeit: Land ist auch im Metaversum knapp und damit heiß begehrt. Der Markt der NFTs, die virtuelles Land anbieten, ist vielversprechend. Erst kürzlich hat der Plotumsatz die wichtige Marke von einer Million US-Dollar überschritten. Ein bedeutender Wegweiser dafür, dass der ohnehin stetig wachsende Markt kurz vor dem Explodieren ist. Wie hoch der Vermögenswert eines NFTs letztlich tatsächlich ist, hängt ganz davon ab, wie viel man bereit ist, dafür zu bezahlen. 

Obwohl der Umsatz alleine im Juli 2021 ganze 1,2 Milliarden US-Dollar ausmachte, steckt der Markt immer noch in den Kinderschuhen. Aus diesem Grund springen immer mehr und mehr Investitionswillige auf den Zug auf, um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Wer auf der Suche nach Investorinnen und Investoren ist, ist mit Plattformen wie z. B. OpenSea oder Nifty Gateway gut beraten. Diese vermitteln zwischen Kunstschaffenden und Investitionswilligen und erschließen damit beiden Seiten vollkommen neue und zugleich lukrative Chancen.


Was Ethereum mit NFTs zu tun hat:


Wie bereits erwähnt, beruhen NFTs auf einer Blockchain. Zwar haben Netzwerke prinzipiell die Möglichkeit, die Tokens selbst zu implementieren, doch in der Praxis wird aller Regel nach auf Ethereum zurückgegriffen. Und das, obwohl das erste NFT-Projekt Colored Coins auf die Blockchain von Bitcoin zurückzuführen ist. Der Grund hierfür ist ganz einfach. 

Ethereum unterstützt NFTs und speichert bedeutende Informationen. Für die Etablierung des ERC-721-Token-Standards für NFTs waren dann maßgeblich CryptoPunks und CryptoKitties verantwortlich. Mit diesen konnten im Jahr 2017 die ersten Mainstream-Erfolge für NFTs gesammelt werden. Besonders Glückliche waren bereits damals auf den Ethereum-Zug aufgesprungen. Im Zuge des CryptoPunk-Projekts wurden die ersten 10.000 NFTs an stolze Inhaberinnen und Inhaber eines Ethereum-Wallets verschenkt. 

Einige der Beschenkten konnten davon besonders profitieren: Die CryptoPunks sind heutzutage teilweise mehrere Millionen US-Dollar Wert. Ein Beleg dafür, dass man Investitionsmöglichkeiten nie einfach so ablehnen sollte. Damit auch dein Kunstwerk Teil der Blockchain werden kann, muss es den Prozess der Prägung über Marktplätze wie OpenSea durchlaufen. OpenSea ist nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Gebühren und hohen Nutzerfreundlichkeit der größte Marktplatz für NFTs. Das Milliarden-Dollar-Unternehmen birgt einen großen Vorteil: Als einziger Marktplatz verlangt OpenSea keine Gebühren für die Prägung von Münz-NFTs. 

Stattdessen ist eine Provision von 2,5 Prozent auf den endgültigen Verkaufspreis abzugeben. Dank der Prägung kann der NFT im Netzwerk dargestellt werden, auf Marktplätzen notiert und gehandelt werden. Zurück zu Ethereum als Basis: Wer an dieser Stelle von einem reinen Geben seitens Ethereum ausgeht, der irrt. Seit der ersten Prägung von NFTs hatte sich der Wert von Ethereum-Coins in der Zwischenzeit fast verzehnfacht (von etwa 320 US-Dollar auf zwischenzeitlich etwa 3400 US-Dollar). 

Diese Entwicklung ist natürlich nicht ganz, aber zumindest zum Teil doch auf die Einführung der NFTs zurückzuführen. Es konnte beobachtet werden, dass mit deren Etablierung und der stetig steigenden Beliebtheit auch der Wert von Ethereum nach und nach gestiegen ist. An dieser Stelle ist anzumerken, dass auf Basis dieser Beobachtung die Annahme getätigt werden kann, dass aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach NFTs auch Ethereum noch lange nicht auf seinem Höhepunkt angekommen ist. Neben Ethereum streckt auch Cardano zunehmend seine Fühler nach dem Erfolg mit NFTs aus. 

Besonders deutlich wird dies seit dem Alonzo-Update. Einen Trumpf hält Cardano dabei in der Hand: In seiner Blockchain werden die Token nativer Natur sein. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von geringeren Energiekosten und der schnelleren Durchführung von Transaktionen. Dieser Vorteil wird vor allem mit dem Blick auf die hohen Energiekosten durch Ethereum deutlich. Diese sind durch die erhöhte Nachfrage und das Prägen der NFTs massiv in die Höhe geschnellt.

Den Pluspunkt des geringen Energieaufwands könnte Cardano aller Wahrscheinlichkeit nach aber nur kurz genießen. Im Laufe des Jahres 2022 ist die Einführung von Ethereum 2.0 geplant. In dessen Zuge soll das Ethereum-Netzwerk auf ein sog. Proof-of-Stake-System umsteigen, was einen drastischen Rückgang der Energiegebühren und Transaktionsdauern zur Folge haben würde.



Vielversprechende NFT-Investitionen:


Die erst zahlreichen Warnungen, das Geschäft mit NFTs wäre eine große Blase, haben sich in der Realität nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil: Der Markt ist stetig gewachsen und konnte sogar namhafte Auktionshäuser, Finanzinstitute und Kunstschaffende von sich überzeugen. 

Was massiv für NFTs spricht, ist, dass selbst erfahrene Investoren wie Gary Vaynerchuck von ihnen überzeugt sind. Gary Vaynerchuck erlangte in der Branche dank seiner zielsicheren Vorhersagen im Hinblick auf Technologietrends große Bekanntheit. NFTs vergleicht er sogar mit bahnbrechenden Errungenschaften wie dem Internet und E-Commerce. 

Dank Anbietern wie NFTfi können NFTs mittlerweile sogar als Sicherheit u. a. für die Genehmigung von Krediten angegeben werden. Auf diese Weise haben die Besitzerinnen und Besitzer die Chance, mittels ihrer NFTs ihre Liquidität zu erhöhen. Eine große Investmentchance steckt in Meme-NFTs. Seit der vollkommenen Etablierung des Internets sind Memes spätestens seit der jüngsten Generation nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Mittels NFTs können die Urheberinnen und Urheber ihre Memes verewigen und mitunter eine nicht unerhebliche Summe erwirtschaften. Im Zuge der Corona-Pandemie brach der Markt für NBA Top Shots ein. Dapper Labs entwickelte daraufhin NFTs wie z. B. Sammelkarten und erzielte damit mehrere Hundert Millionen US-Dollar Umsatz. 

Der NFT, der bisher die größte Summe erzielt hat, ist Everydays von Beeple. Das Kunstwerk ist ein Mosaik aus sämtlichen Arbeiten, die der verantwortliche Künstler seit dem Jahr 2007 angefertigt hat. Bei seinem Verkauf im März 2021 im berühmten Auktionshaus Christie´s brachte es ihm sage und schreibe 69,3 Millionen US-Dollar ein. Von Beeple stammt auch das bisher am teuersten verkaufte NTF-Video: Crossroads. Der etwa zehn Sekunden lange Clip machte den Künstler nur kurz bevor es zum sensationellen Verkauf seines Mosaiks kam weltberühmt. Einer der bekanntesten NFT-Förderer ist der Gründer von Twitter: Jack Dorsey. Ebenfalls im März 2021 verkaufte er seinen allerersten Tweet als NFT für 2,9 Millionen US-Dollar an Sina Estavi, den CEO von Bridge Oracle. 

Jack Dorsey wollte mit der Summe etwas Gutes tun und spendete sie für wohltätige Zwecke. Auch das als eher traditionell agierend bekannte Zahlungsunternehmen Visa investierte bereits in NFTs. Im August 2021 erwarb es für einen Betrag von 150.000 US-Dollar einen CryptoPunk. Der bekannte NFT stellt eine Frau mit grünen Augen dar.